Samstag, 21. Juni 2014

Brutscheune

Ich habe ja im Rahmen der totalen Brutentnahme am 9.06.2014 mit der gesamten Brut eine Brutscheune erstellt, was einem sehr großen Brutwabenableger gleich kommt. Diesen habe ich dann am 16.06.2014 mit einer schlupfreifen Zelle aus unserer ersten Umlarvaktion bestückt. Die Larve stammt von einer Buckfastkönigin aus dem Hause Wagner, welche bei einem Bekannten sehr gute Eigenschaften vorweisen konnte.


Am 21.06. war diese Königin dann geschlüpft. Jetzt heißt es nur noch auf die Begattung warten und hoffen, dass alles gut geht.
Sollte wieder Erwarten etwas nicht klappen, werde ich aus diesem Volk einen Kunstschwarm machen und eine begattete Königin von Otto zusetzen.
Zwischen 29.06. und 02.07. dürfte dann alle Brut geschlüpft sein und eigentlich noch keine frisch verdeckelte Brut vorhanden, so dass ich dann die Brutscheune mit Milchsäure behandeln kann.
Dies werde ich auf Grund der hohen Belastung durch Varroa auf jeden Fall im Abstand von 2-3 Tagen ein zweites Mal wiederholen.



In diesem Zug habe ich dann noch die belassene Fangwabe aus dem Muttervolk entnommen, welche nun vermutlich den größten Teil der restlichen Varroen aus dem Muttervolk enthält. Ich habe lange überlegt, ob ich diese Wabe gleich vernichten soll. Nach dem ich aber dieses herrliche Brutbrett gesehen habe brachte ich es nicht übers Herz die ca. 7000-8000 Bienen einfach zu killen. Ich hoffe also, dass doch noch ein paar gesunde Bienen schlüpfen, welche dann bei der Aufzucht der Winterbienen von Volk BLAU nach erfolgreicher Entmilbung durch Milchsäure behilflich sein können.



rauchige Grüße

Kommentare:

  1. Auf diesem Brutbrett befanden sich übrigens sehr viel mehr als 1600 Bienenlarven, nämlich 7000-8000, falls es sich um ein Dadant-Rähmchen handelt.

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    1. ups - ja da hab ich mich vertan danke für den Hinweis - sind sogar noch mehr, da 5.1MW

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